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29. Weinviertler Fotowochen

Im August 2016 hat eine Expertengruppe von Wissenschaftern auf dem Internationalen Geologischen Kongress in Kapstadt dafür plädiert, als Bezeichnung des aktuellen Erdzeitalters das Anthropozän (altgriechisch: „Das menschlich [gemachte] Neue“) einzuführen. Sie soll den Zeitabschnitt umfassen, in dem der Mensch zum wichtigsten Einflussfaktor auf natürliche Prozesse der Erde geworden ist. Während man noch über den exakten Beginn des Anthropozäns diskutiert, mehren sich bereits die Anzeichen, dass das anthropozentrische Weltbild ins Wanken geraten ist. Die Philosophie des Posthumanismus negiert eine besondere Stellung des Menschen und stellt ihn als eine unter vielen natürlichen Spezies dar. Die Kunst thematisiert andere Ökologien, alternative Gesellschaftsentwürfe und entdeckt, gemeinsam mit der Wissenschaft, dass wir von einer Vielzahl von Intelligenzen umgeben sind. Mehr und mehr KünstlerInnen beschäftigen sich sowohl mit künstlicher Intelligenz, als auch mit biologischen Systemen, tierischer Intelligenz und animalischen Instinkten.Die heurigen Weinviertler Fotowochen gehen der Frage nach, wie wir uns selbst in Beziehung setzen zu anderen Arten von Denken, Fühlen und Handeln. Und letztlich auch dazu, wie viel Tier in uns Menschen steckt. Augenzwinkern inbegriffen.

Workshop mit Ines Lechleitner

Workshop|29. 07. 2017 - 05. 08. 2017

Geschichten der anderen Art

Schloss Wolkersdorf, Vortragssaal, 1. Stock

Workshop mit alien productions (A. Sodomka, N. Math)

Workshop|22. 07. 2017 - 29. 07. 2017

Aus der Sicht der Tiere

Schloss Wolkersdorf, Vortragssaal, 1. Stock